Gemeinde Sternenfels geht Wärmeplanung mit Netze BW an

Sternenfels

Gemeinde Sternenfels geht Wärmeplanung mit Netze BW an

Sternenfels.(vh). Nachhaltige Wärmeplanung ist für jede Kommune eine Pflichtaufgabe. In Sternenfels hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema befasst, in das Tino Stutz vom Verteilnetzbetreiber Netze BW mit einem Vortrag einführte: „Initiierungsphase, Analysephase, Strategiephase“. Die Aufgaben Datenerhebung, Bestandsaufnahme und Zielformulierung seien nicht in einem Sprint zu schaffen, gab Stutz im Gremium zu bedenken. Bei der Wärmeplanung sollten sich Kommunen als „Vorreiter und Vorbilder“ sehen. Der Berater stellte in Aussicht, dass auf der Gemeinde-Homepage eine Plattform installiert werde, auf der Informationen zur Thematik bereitgestellt werden könnten. Interessanter Fakt: Gut 50 Prozent des Endenergieverbrauchs werden laut den vorliegenden Daten für Wärmeerzeugung eingesetzt. 83 Prozent davon über fossile Energien. Klaus Riekert (Freie Wähler) fragte sich, ob Netze BW als Betreiber der Infrastruktur die Wärmeplanung „unabhängig“ machen könne. Tino Stutz beschrieb die Betreiberrolle als Vorteil und erklärte, dass sein Unternehmen dadurch schon viele Daten zur Verfügung habe, was die Arbeit erleichtere. Als „sinnvoll“ erachtete Jakob Sehmsdorf (LMU) die Wärmeplanung, die einen ganzheitlichen Blick gewährleiste.

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