Extremwetter

Thema der Woche

Vom Einsatz nach dem Gewittersturm und dem Gefühl, ausgeliefert zu sein.

Extremwetter

Hätte es noch eines Beweises für die Bedeutung der – häufig ehrenamtlichen – Einsatzkräfte gebraucht, die zu Ende gehende Woche hat ihn auf dramatische Weise erbracht. Erst hält ein verheerendes Feuer im Herzen von Pinache die Feuerwehren in Atem, dann sorgt der Gewittersturm allein in der Region für etwa 200 Alarmierungen. Und während sich die Betroffenen um die Hagelschäden am Haus, am Auto oder im Garten sorgen, sind die Feuerwehrmänner und -frauen, die als Privatleute selbst ebenfalls betroffen sind, längst wieder ausgerückt, um Schäden zu lindern, Keller leer zu pumpen und entwurzelte Bäume von den Straßen zu räumen. Bis spätestens am Tag danach die Teams der Straßenmeistereien und Bauhöfe, dazu Handwerker und Dienstleister vom Dachdecker bis zum Baumpfleger die Aufräumarbeiten unterstützen, sorgen direkt nach dem Sturm vor allem die Feuerwehren dafür, dass sich die Folgen ein Stück weit in Grenzen halten und sich die Bevölkerung nicht allein gelassen fühlt.

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