Keine Überraschung

Kommentar

Matthias Speidel hat in der Stichwahl seine Spitzenposition ausgebaut.

Nur ganz knapp hatte Matthias Speidel vor zwei Wochen im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt. Ganze 46 Stimmen trennten den Erstplatzierten von der erforderlichen absoluten Mehrheit, weshalb überhaupt erst eine zweite Runde erforderlich wurde. Vor der Stichwahl bewegte die Ötisheimerinnen und Ötisheimer und auch Beobachter von außerhalb vor allem die Frage: Würde es trotz des großen Abstands zum verbliebenen Mitbewerber Julius Terhorst überhaupt noch spannend werden, oder sollte der Sieg für den 39-jährigen Oberstleutnant Speidel auf gut Schwäbisch ein „g’mähtes Wiesle“ sein? Doch Achtung: Als es vor 32 Jahren den letzten Bürgermeister-Wechsel gab, hatte mit Werner Henle letztlich nicht der Sieger des ersten Wahlgangs, sondern der Zweitplatzierte die Nase vorn. Sollte Speidels klarer Vorsprung die eigenen Anhänger in zu großer, in gefährlicher Sicherheit wiegen? Könnte dadurch der 28-jährige Bundespolizist Terhorst im nun auch mit Plakaten befeuerten Endspurt noch vorbeiziehen?

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