Waffenkauf im Darknet fliegt auf

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Ein Mann aus dem Raum Mühlacker beschafft sich im Internet Schusswaffen samt Munition und landet deshalb fast im Gefängnis

Ein 52-Jähriger fühlt sich nicht mehr sicher und hortet Schusswaffen, die er im Darknet kauft. Er tappt dabei jedoch in eine Falle der Polizei. Jetzt musste sich der Mann unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes vor dem Maulbronner Amtsgericht verantworten.

Maulbronn. Der Angeklagte sagte während des Prozesses nicht viel, ließ jedoch gleich zu Beginn der Verhandlung durch seinen Pflichtverteidiger Uwe Oehler verkünden, dass die Anklage der Staatsanwaltschaft Pforzheim zutreffe. Der 52-Jährige hatte sich im Darknet, unter anderem über eine Plattform namens „Migrantenschreck“, Schusswaffen und Munition bestellt. Irgendwann wurde die australische Polizei auf ihn aufmerksam. Sie machte dem Mann, der in der Anonymität des Internets unter einem Pseudonym mit Bitcoins auf Einkaufstour ging, ein fingiertes Angebot. Er unternahm zwei Versuche, eine Pumpgun und eine weitere Schusswaffe zu erwerben, doch das Geschäft kam nicht zustande, weil der 52-Jährige misstrauisch wurde und vom Kauf zurücktrat – zu spät: Die Ermittler hatten den Mann identifiziert und gaben dem Bundeskriminalamt einen Wink. Schließlich wurde die Kripo Pforzheim eingeschaltet, die eine Durchsuchung bei dem 52-Jährigen veranlasste.

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