Maulbronn investiert in Gemeinschaftsschule
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Der Gemeinderat schnürt erneut ein Finanzpaket für die Bildung
Maulbronn. In der jüngsten Maulbronner Gemeinderatssitzung ging es einmal mehr um den Umbau der Schule am Silahopp zur Gemeinschaftsschule. Zwar werden seit diesem Schuljahr bereits die ersten Gemeinschaftsschüler in Maulbronn unterrichtet, doch die Arbeiten für die notwendige Infrastruktur sind immer noch nicht abgeschlossen. Der Umbau im laufenden Betrieb ist nach wie vor eine große logistische Herausforderung.
Am Dienstag haben die Stadträte mit drei einstimmigen Beschlüssen dafür gesorgt, dass der Umbau weitergehen kann. Konkret bewilligte der Rat insgesamt rund 324133 Euro, die in drei Aufzüge, Möbel für naturwissenschaftliche Fachräume und Planungsleistungen für die Technik der Mensaküche fließen. Die Stadt Maulbronn kooperiert in Sachen „Schule am Stromberg“, so der Name der Gemeinschaftsschule, mit der Gemeinde Illingen. In Illingen werden die Klassen fünf bis sieben unterrichtet, in Maulbronn die Klassen acht bis zehn. Wenn in Maulbronn die Achtklässler, die dort seit diesem Schuljahr unterrichtet werden, in ihr zehntes Abschlussjahr gehen, sollen die Umbauarbeiten endgültig beendet sein. Erst Mitte 2019 soll die auch Mensa fertig sein und ihren Betrieb aufnehmen. Bisher hat die Stadt nach Angaben ihres Kämmerers Frank Burghardt rund zwei Millionen Euro in die Gemeinschaftsschule in Maulbronn gesteckt. In dieser Summe enthalten sind die Investitionen, für die der Rat am Dienstag grünes Licht gegeben hat. „Eine weitere Million müssen wir dann noch zusätzlich in die Hand nehmen“, erklärt Burghardt auf Nachfrage. Damit wird die Stadt unter dem Strich rund drei Millionen Euro in die Schule am Stromberg stecken. Die Zuschüsse, die für den Umbau vom Land winken, fallen laut Kämmerer nicht so aus, wie es sich die Verantwortlichen im Rathaus gewünscht hatten. „Es ist deutlich weniger als erhofft“, sagt Burghardt. Etwa 660000 Euro werde die Stadt vermutlich vom Land bekommen, so dass an der Stadt am Ende rund 2,34 Millionen Euro hängenbleiben.
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