Iran: IHK fürchtet negative Folgen

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Enzkreis/Pforzheim (pm). Die einseitige Aufkündigung des Iran-Abkommens durch US-Präsident Donald Trump sei ein schwerer Rückschlag für alle Bemühungen, durch stärkere wirtschaftliche Beziehungen eine Annäherung und Befriedung im Nahen Osten zu erreichen, bedauert laut einer Mitteilung die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald (IHK), Claudia Gläser. Für die Unternehmen steige damit die Unsicherheit, wenn es um geschäftliche Beziehungen zum Iran gehe.

Der Entschluss Trumps bringe für die Unternehmen in der Region für ihre mittel- bis langfristigen Planungen erhebliche Unwägbarkeiten mit sich, obwohl die EU am Atomabkommen festhalten wolle. Die IHK weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass die US-Wirtschafts- und Finanzsanktionen exterritoriale Wirkungen hätten, also aus Sicht der USA weltweit gültig seien. Dies bedeute für alle europäischen Unternehmen, ihre Geschäfte mit dem Iran einer kritischen Prüfung zu unterziehen, selbst wenn diese Geschäfte nach europäischem Recht noch erlaubt seien.

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