Insektentod ist Gefahr für viele Tierarten
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Chemische Schädlingsbekämpfungsmittel, Mangel an Brutstätten und Klimawandel wirken sich auch im Enzkreis aus
Der Einsatz von Pestiziden, aber auch die Folgen des Klimawandels bedrohen viele Tierarten, denen die Nahrungsgrundlage wegbricht. Besonders stark betroffen sind die Insekten, wie Frank Hemsing vom Enzkreis-Amt für Baurecht und Naturschutz weiß.
Die „Gottesanbeterin“: Die Fangschreckenart trägt einen klangvollen Namen. Rechtes Bild: Die unter besonderem Schutz stehenden Hornissen sind auf Insekten als Nahrung angewiesen. Der Nachwuchs benötigt tierisches Eiweiß. Fotos: Lechner
Enzkreis. „Wir haben einen Insektenrückgang von 70 bis 80 Prozent“, sagt Hemsing. Und dies gelte auch für den Enzkreis. Eine Hauptursache sei der Einsatz von Spritzmitteln in der Landschaft, die eine Breitbandwirkung entfalten und denen nicht nur Schädlinge zum Opfer fallen, sondern auch nützliche Insekten wie Florfliege oder Marienkäfer, die sogar die von Gartenbesitzern gefürchteten Blattläuse fressen.
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