Holzbachtal-Unterkunft soll geschlossen werden

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Lagertour des Flüchtlingsrats macht auch Station im Enzkreis – Enzkreis-Dezernentin Kreeb bezieht Stellung zu Kritikpunkten

Enzkreis. Mit der Lagertour 2017/2018 hat sich der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, die aktuelle Unterbringungssituation im Land zu untersuchen. Nun liegt der Bericht vor – und spart nicht mit Kritik. „Probleme bei der Unterbringung sind schon lange bekannt: Für die Anschlussunterbringungen gibt es immer noch keine Mindeststandards“, heißt es im Vorwort, „Unterkünfte in Gewerbegebieten oder außerhalb geschlossener Ortschaften lassen Integration nur unter stark erschwerten Bedingungen zu.“ Volker Kahrau, der die Lagertour durch 26 Städte und Gemeinden für den Flüchtlingsrat zwischen Oktober vergangenen Jahres und diesem Februar durchführte, hat aber auch Positives zu berichten: „Nach wie vor gibt es vor Ort sehr engagierte Ehrenamtliche, die eine wertvolle Begleitung leisten und denen großer Dank gebührt.“

Dem Lob für die Ehrenamtlichen schließt sich die Enzkreis-Sozialdezernentin Katja Kreeb an. Aktuell gehe es in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und den Kommunen vor allem darum, Wohnraum für die Anschlussunterbringung zu suchen, erklärt sie – und das sei oft alles andere als einfach. Von den rund 350 Geflüchteten, die noch in der vorläufigen Unterbringung sind, gelte es 130 in die Anschlussunterbringung zu vermitteln.

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