Förderschule will nicht nach Pforzheim umziehen

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CDU-Kreistagsfraktion informiert sich bei einem Besuch in der Comeniusschule in Königsbach – Standort soll gesichert werden

Königsbach-Stein (pm). Die Comeniusschule, eine Förderschule des Enzkreises, will ihren jetzigen Standort im Bildungszentrum Königsbach beibehalten und nicht an die Habsburgerstraße in Pforzheim wechseln. Dieses Fazit zieht die CDU-Fraktion im Kreistag nach einem Ortstermin mit Schulleiterin Angelika Schleider und Konrektorin Hanna Hintze. Die Argumente seien überzeugend, sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle aus Mühlacker. Man könne nicht drei der vier Förderschulen – die vierte ist die Uhlandschule in Mühlacker – in Pforzheim konzentrieren, gab Bächle zu bedenken.

Die Comeniusschule habe ein Einzugsgebiet mit sieben Kommunen im Nordwestkreis, kooperiere dort mit 13 Schulen und liege für diese zentral, so Angelika Schleider laut Mitteilung der CDU-Kreistagsfraktion. In ein saniertes Gebäude der jetzigen Gustav-Heinemann-Schule an der Habsburgerstraße in Pforzheim umzuziehen, wie von der Kreisverwaltung in die Diskussion gebracht, bedeute, sich für einen falschen Standort zu entscheiden. Heiko Genthner, Bürgermeister von Königsbach-Stein und CDU-Kreisrat, betonte in diesem Zusammenhang, die dem Landkreis gehörende Grundstücksfläche im Areal des Bildungszentrums Königsbach reiche für eine Erweiterung der Comeniusschule aus. Notwendig sei auch dringend die Sanierung des Bestandsgebäudes.

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