Einblicke in die Misteltherapie

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Wissenschaftler des Carus-Instituts in Niefern-Öschelbronn geben Einblick in ihre Arbeit

Niefern-Öschelbronn. Die Diagnose „Krebs“ ist immer erschreckend, auch wenn sie längst kein Todesurteil mehr bedeuten muss. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung der Erkrankung, zu denen auch die Misteltherapie zählt. Diese Therapieform zu verbessern und weiterzuentwickeln, ist Kernstück der Forschungsarbeit des Öschelbronner Carl Gustav Carus-Instituts und seines Trägervereins, der Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie. Im Rahmen einer öffentlichen Forschungspräsentation gaben die Wissenschaftler des vor über fünfzig Jahren gegründeten Instituts einem interessierten Publikum Einblick in ihre Arbeit.

Einblicke in die Misteltherapie

Institutsleiter Dr. Gero Leneweit (Sechster von links) und seine Mitarbeiter Dr. Bárbara Santos de Miranda und Niklas Krappel (Dritte und Vierter von links) präsentieren im Rahmen der öffentlichen Forschungspräsentation des Öschelbronner Carl Gustav Carus-Instituts den interessierten Besuchern ihre Forschungsarbeit zur Misteltherapie. Foto: Bischoff-Krappel

„Die Misteltherapie wird in Deutschland von mehr als der Hälfte der Krebspatienten eingesetzt und hat ein beeindruckendes Potenzial, Tumorzellen abzubauen“, stellte Institutsleiter Dr. Gero Leneweit im Gespräch mit dem Mühlacker Tagblatt heraus. „Die Patienten nehmen die positive Wirkung der Misteltherapie unmittelbar wahr.“ Hierzu zählten etwa die Reduktion der Nebenwirkungen von Standardtherapien und die Komplett- oder Teilremission von Krebserkrankungen.

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