Dreidimensionale Ausdeutung

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Maulbronn (pm). Skulpturen und Gestalten aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners standen am Wochenende im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Maulbronner Hölderlin-Haus der Anthroposophia. Zu Gast war Ursula Eberhard-Antz. Sie hat alle Gestalten dieser Dramen im Lauf des Jahres 2017 als zwölf Skulpturen geformt, teilweise aus Holz geschnitzt, so dass die Maserung sichtbar wird in ihrer Bedeutung für die entsprechende Gestalt, unterstützt durch eine sensibel gewählte Einfärbung. Manche Skulpturen hatte sie aus feinerem Material geformt.

Die Künstlerin verstand es laut einer Mitteilung, knapp die Wege der Menschen dieser Dramen zu beschreiben. Sie führen durch verschiedene Zeiten in entsprechende Inkarnationen mit teilweise dramatischen Schicksalsverflechtungen. Diese auch tragischen Wege wurden anhand der Skulpturen deutlich. Auf die jeweils gewiesenen Bereiche folgte die von Adolf Arenson zu den Mysteriendramen komponierte Musik. Julian Clarke ließ sie mit seiner differenzierten, vielfältigen Gestaltungsmöglichkeit von kraftvoll bis hauchzart am Flügel erklingen. Dies vertiefte und intensivierte das Anschauen.

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