Architekt gibt Entwarnung

Archiv

Knittlingen (cb). Eine Gefahr für Schüler der Faust-Schule habe bestanden: So hatte in der vorausgegangenen Sitzung ein Knittlinger Bürger eine im Rahmen der laufenden Umbauarbeiten seiner Kenntnis nach entstandene Situation geschildert. Kinder hätten direkt in Kontakt mit gesundheitsschädlicher Glaswolle kommen können. Diese Aussage wollte der zuständige Architekt Patric Göhner so nicht im Raum stehen lassen und äußerte sich am Dienstag zu der Angelegenheit. Seien wirklich Schüler über Mineralwolle spaziert? Um das zu klären, habe er aufwendig in Bauprotokollen recherchiert und zudem das Alter der aus der Decke ausgebauten Dämmstoffe in Erfahrung zu bringen versucht. Offenbar habe es sich um im Januar durchgeführte Arbeiten im Obergeschoss der Schule gehandelt, so Göhner. Der Bereich sei abgesperrt gewesen, das entfernte Material wie vorgeschrieben verpackt, aus der Schule gebracht und letztlich, wie schriftlich nachvollziehbar, korrekt entsorgt worden. „Natürlich sind wir nicht 24 Stunden vor Ort“, wollte der Architekt Fehler nicht kategorisch ausschließen, doch sei grundsätzlich alles ordnungsgemäß abgelaufen. Auch hinsichtlich des Materials hatte er gute Nachrichten: Sehr wahrscheinlich handle es sich um Dämmstoffe, die erst in jüngerer Zeit produziert worden seien. „Warum geht der Bürger, wenn er Angst um die Sicherheit der Schüler hat, nicht direkt an die Verantwortlichen in der Schule heran, anstatt erst Monate später medienwirksam im Gemeinderat seine Bedenken anzusprechen?“, fragte Patric Göhner und erntete dafür die Zustimmung der Gemeinderatsmitglieder.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen