An der Quelle der Kreativität
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Von selbst hergestellten Farben bis zu Instagram: Bei der dritten Ausgabe der Illinger Open Art öffnen Kunstschaffende ihre Ateliers
Zahlreiche Kunstschaffende haben am Sonntag Interessierte in ihre Ateliers, also meist zu sich nach Hause, eingeladen. Damit präsentierten sie ihre Werke getreu dem Motto der „Open Art“-Tage: „Kunst dort erleben, wo sie entsteht“.
Die Künstlerin Annette Wiesner (li.) und ihre Schwester Christina Seidel (re.) während der Märchenerzählung vor Publikum im Atelier. Foto: Pfisterer
Illingen. Vor allem die Kunst von Annette Wiesner sticht hier heraus – sie sei, abgesehen vom Büttenpapier, „wirklich zu 100 Prozent aus Illingen“, so die studierte Malerin, die sich zunächst großformatig mit Acrylfarben verwirklicht hatte und erst später auf diese relativ arbeitsaufwendige Form der Kunst umstieg. Denn aufgrund ihrer Kenntnisse als Kräuterpädagogin, als die sie gelegentlich entsprechende Wanderungen anbietet, ist die Malerin sogar in der Lage, ihre Farben aus Wildpflanzen selbst herzustellen. Grundsätzlich sei es in ihren Augen eine sehr gute Sache, die eigenen Ateliers zu öffnen, anstatt die Werke nur in Ausstellungen zu geben, so Wiesner. Der Nachmittag bescherte ihr ein von vielen Neugierigen bevölkertes Wohnzimmer, wobei nicht nur die faszinierenden Werke auf Aufmerksamkeit stießen, sondern auch die russischen Märchen, die Wiesners Schwester Christina Seidel, eine professionelle Märchenerzählerin, präsentierte – selbstverständlich zu großen Bildern der Künstlerin, die im aus Japan stammenden „Kamishibai-Theater“ gezeigt wurden.
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