Ein Balanceakt für die Forstwirtschaft
Maulbronn
Ein Minisender weist den Weg: Biologen suchen im Maulbronner Wald und beim Füllmenbacher Hof nach den Baumhöhlen der seltenen Bechsteinfledermaus. Dabei geht es um weit mehr als um Neugier, diese eine Art betreffend. Wo sie sich wohlfühlt, geht es auch anderen gut.
Eine Bechsteinfledermaus, gefangen und besendert beim Füllmenbacher Hof, liefert wertvolle Informationen. Foto: Axel Krannich/Institut für Tierökologie und Naturbildung
Maulbronn-Zaisersweiher. Wo die Bechsteinfledermaus lebt, verrät sie nicht so leicht. Ihre Quartiere liegen verborgen in Baumhöhlen, und selbst wenn eine Kolonie gefunden ist, wechselt sie ständig den Unterschlupf. Helfen soll ausgerechnet ein Gerät von der Größe eines Stecknadelkopfs: ein gerade einmal 0,28 Gramm schwerer Sender. Mit seiner Hilfe suchen Biologen im Naturpark Stromberg-Heuchelberg nach den geheimen Wohnstätten einer der seltensten Fledermausarten Deutschlands.
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