Bürger sollen nicht im Dunkeln tappen

Illingen

Illinger Gemeinderat will das Licht in den Wohngebieten (noch) nicht ausknipsen. Um Energie zu sparen, wird es allerdings gedimmt. Möglicherweise soll über das Thema aber noch einmal gesprochen werden. Laternen an Durchgangsstraßen stehen nicht zur Debatte.

Keine Diskussion: Fußgängerüberwege, wie hier in Schützingen, müssen beleuchtet werden. Ansonsten liegt das Thema Straßenbeleuchtung in der Hand der Gemeinde. Foto: Goertz

Keine Diskussion: Fußgängerüberwege, wie hier in Schützingen, müssen beleuchtet werden. Ansonsten liegt das Thema Straßenbeleuchtung in der Hand der Gemeinde. Foto: Goertz

(Foto: Goertz)

Illingen. Dimmen oder Dunkel? So lautete – kurz zusammengefasst – die Grundsatzfrage, über die der Illinger Gemeinderat am Mittwochabend entscheiden musste, wobei die Gemeinde sich schon vor der Energiekrise des Themas angenommen hat. „Wir haben bereits zwischen 23 und 5 Uhr die Straßenbeleuchtung auf 50 Prozent gedimmt“, erklärte Matthias Meinhardt vom Bauamt. „Das ist wahrscheinlich noch niemandem aufgefallen.“ Jetzt trage die Verwaltung sich mit dem Gedanken, den Lichtstrom während der gesamten Beleuchtungszeit auf die Hälfte zu reduzieren. Das wäre die „kleine Lösung“. Denn der Gemeinderat sollte auch noch eine zweite Variante diskutieren: In den Wohngebieten bleibt es ganz dunkel, zumindest zwischen 23 und 5 Uhr, und nur die sechs Durchgangsstraßen in Illingen und Schützingen und damit acht von neun Fußgängerüberwegen werden beleuchtet. Der neunte Fußgängerüberweg an der Ecke Wilhelm-/Uhlandstraße müsste dann über eine Solarleuchte erhellt werden.

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