Der fast geheime Makel des neuen Staatssekretärs

Baden-Württemberg

Er akzeptierte eine Strafe wegen Nötigung und Beleidigung. Nun ist er zweiter Mann im Kultusressort. Wie Andreas Deuschle und seine Partei damit umgehen.

Eng an der Seite von CDU-Chef Hagel: Andreas Deuschle bei den  Koalitionsverhandlungen

Eng an der Seite von CDU-Chef Hagel: Andreas Deuschle bei den Koalitionsverhandlungen

(Foto: dpa/Bernd Weißbrod)

Im Stuttgarter Landtag wird Andreas Deuschle (47) über Parteigrenzen hinweg geschätzt. Der CDU-Abgeordnete aus Esslingen, zuletzt fünf Jahre Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, gilt dort als untypischer Politiker. Er argumentiert lieber sachlich als zugespitzt, er sucht eher das Gemeinsame als das Trennende, und er hat ein zuweilen altmodisch wirkendes Verständnis von Anstand; Indiskretionen oder gar Intrigen sind ihm wesensfremd. Selbst der einzige Einwand gegen ihn klingt zugleich wie ein Lob: Für das harte Geschäft der Politik, meinen Weggefährten, sei „der Andi“ vielleicht etwas zu weich.

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