Warum wir im Stau zu Unmenschen werden
Wissen
Der Beginn der Pfingstferien ist Stauzeit. Und kommen Menschen im Auto nicht voran, kehren sie gerne die dunkelsten Züge ihrer Persönlichkeit hervor. Warum das so ist – und was wir dagegen tun können.
Der Stillstand macht manche Menschen reizbar.
(Foto: imago/ingimage)
Das Gefühl der Freiheit ist beim Start in den Urlaub oft unendlich. Das Auto ist gepackt, das Ziel im Kopf, mit der Aussicht nach süßen Tagen am Meer oder in den Bergen startet man den Motor und rollt los. Dann steht man erst mal an der roten Ampel, dann an noch einer, und bei der Auffahrt auf die Autobahn beginnt auch schon der Verkehr zu stocken. Irgendein Wagen mit dicken Auspuffrohren und breiten Reifen (Sportpaket!) drängt sich noch schnell vor, nur um direkt vor einem durch den zähen Verkehr zu zuckeln. Manchmal schnellt in diesen Situationen der Mittelfinger nach oben, man brüllt ein mit A beginnendes Schimpfwort durch das geschlossene Fenster, das der andere sowieso nicht hört.
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