Tote helfen Lebenden: Viele Menschen zu Körperspende bereit

Wissen

Der menschliche Körper als Studienobjekt ist für Ärzte von unschätzbarem Wert - kein Lehrbuch vermittelt so umfassende Eindrücke wie die Arbeit an einem Seziertisch. Anatomen benötigen deshalb Leichen.

Eine Beisetzung von Körperspendern der Universität Gießen.

Eine Beisetzung von Körperspendern der Universität Gießen.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Gießen/Mainz/Berlin - Sie spenden ihren kostbarsten Besitz für die Wissenschaft: Eine wachsende Zahl von Menschen ist bereit, ihren Körper nach dem Tod für Lehrzwecke einer Anatomie zur Verfügung zu stellen. Vor allem für Mediziner ist die Arbeit an Leichen ein unersetzlicher Baustein ihrer Ausbildung - um später Krankheitsdiagnosen und Todesursachen feststellen, Operationen und andere Behandlungen durchführen zu können. Universitäten sind deshalb dankbar für Körperspenden - doch vielerorts übersteigt die Zahl der Spendewilligen die Kapazitäten.

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