Merck-Chefin spricht sich für Ausstieg aus Tierversuchen aus
Wissen
Die Zahl der Tierversuche bei Merck ist um 17 Prozent gesunken. «Es reicht aber nicht», findet die Konzernchefin. Deswegen stellt Garijo eine Prognose auf, wann Methoden ohne Tiereinsatz auf den Markt kommen.
"Wir wollen keine Tierversuche mehr machen", sagt Belén Garijo.
(Foto: Arne Dedert/dpa)
Darmstadt - Die Chefin des Darmstädter Dax-Konzerns Merck, Belén Garijo, will die Zahl der Tierversuche zur Entwicklung und Produktsicherung von Arzneien und Chemikalien in den kommenden Jahren deutlich senken. "Wir wollen keine Tierversuche mehr machen", sagte sie im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut Vorabmeldung. Merck hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben knapp 150.000 Tiere für Versuche benutzt, überwiegend Ratten und Mäuse, hieß es in dem Bericht. Die Zahl sei in den fünf vergangenen Jahren um 17 Prozent gesunken, sagte Garijo. "Darauf bin ich stolz. Es reicht aber nicht."
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