Otto Group rutscht in die roten Zahlen
Wirtschaft
Die Online-Party der Corona-Jahre ist vorerst vorbei. Krieg und Inflation drücken zudem die Kauflust der Menschen. Das führt zu Schrammen in der Bilanz der erfolgsverwöhnten Hamburger Otto.
Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, hat keine gute Nachrichten. Die hohe Inflation und die Konsumflaute nach dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die Otto Group in die roten Zahlen gedrückt.
(Foto: Christian Charisius/dpa)
Hamburg - Die hohe Inflation und die Konsumflaute nach dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die Otto Group in die roten Zahlen gedrückt. Bis sich die Lage bessert, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. "Die Rückkehr zur alten Gewinnstärke wird zwei Jahre dauern", sagte Konzernchef Alexander Birken am Mittwoch in Hamburg bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2022/23. Um im rapiden Wandel des Onlinehandels weiter vorn dabei zu sein, investiert Otto gleichwohl unverdrossen weiter. Allein 2023/24 sind Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe geplant, beispielsweise in den Lieferservice und den Ausbau der konzerneigenen Logistik.
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