Kommunen warnen vor Überforderung durch Wärmeplanungs-Gesetz

Wirtschaft

Die Ampel will Länder und Kommunen zur Erstellung von Wärmeplänen verpflichten. So sollen die Verbraucher besser planen können. Doch die Kommunen sehen sich teilweise überfordert.

Lüftungsanlage einer Wärmepumpe vor einem Wohnhaus in Rottweil.

Lüftungsanlage einer Wärmepumpe vor einem Wohnhaus in Rottweil.

(Foto: Silas Stein/dpa)

Berlin - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor einer Überforderung der Kommunen durch das von der Bundesregierung angestrebte Wärmeplanungs-Gesetz gewarnt. Es sieht die Vorlage verbindlicher Pläne für klimaneutrale Wärmenetze vor. So sollen unter anderem Kommunen Daten zum Energieverbrauch und zum Zustand von Gebäuden ermitteln, um damit Pläne für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis spätestens 2045 zu erstellen. Für Großstädte sollen diese Pläne bis Ende 2026 fertig sein, kleinere Städte sollen zwei Jahre mehr Zeit haben. Verantwortlich sollen die Bundesländer sein, die diese Aufgabe jedoch an die Kommunen übertragen können.

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