„Wir schaffen das – im Augenblick“

Wiernsheim

Landrat Bastian Rosenau macht deutlich, wie schwierig die Lage bei den Unterkünften für geflüchtete Menschen ist. In spätestens vier Wochen sind alle Plätze des Kreises belegt, und dann kommen jeden Monat immer noch 200 weitere Menschen. Zeltstädte sind nicht mehr tabu.

Ende März sind die ersten Kriegsflüchtlinge an der Gemeindehalle in Lienzingen angekommen. Kreis und Kommunen suchen händeringend weitere Unterkünfte. Archivfoto: Fotomoment

Ende März sind die ersten Kriegsflüchtlinge an der Gemeindehalle in Lienzingen angekommen. Kreis und Kommunen suchen händeringend weitere Unterkünfte. Archivfoto: Fotomoment

Enzkreis. 279 freie Plätze hatte der Enzkreis am 19.Oktober noch in seinen vorläufigen Unterkünften für geflüchtete Menschen. Das mag auf den ersten Blick vergleichsweise unspektakulär wirken, am Horizont zieht aber schon eine dramatische Situation heran. „Derzeit rechnen wir mit monatlich 70 weiteren Menschen aus der Ukraine, 100 Asylbewerbern aus anderen Ländern und 45 Ortskräften aus Afghanistan“, erklärte Landrat Bastian Rosenau am Donnerstag im Sozial- und Kulturausschuss des Kreistags. Das heißt: Die derzeitigen insgesamt 1120 Plätze des Kreises reichen noch bis Mitte oder höchsten Ende November. „Wir suchen händeringend gemeinsam mit den Bürgermeistern des Enzkreises nach Lösungen“, erklärte Rosenau. Doch die sind, wie beispielsweise Matthias Enz aus Wiernsheim, auch teilweise mit ihrem Latein am Ende.

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