Wiernsheimer Streit geht weiter
Wiernsheim
Bürgermeister Matthias Enz räumt zwar ein, dass ein anderes Vorgehen vielleicht geschickter gewesen wäre, entschuldigt sich aber nicht. Das kommt bei der Gegenseite nicht gut an. Sowohl Gerhard Hudak als auch Wolfgang Hanisch kündigen mögliche rechtliche Schritte an.
Die sinnbildlichen dunklen Wolken über dem Wiernsheimer Rathaus verdichten sich nach der Erklärung von Bürgermeister Enz weiter. Foto: Archiv
Wiernsheim. „Jetzt reicht eine Entschuldigung nicht mehr aus“, sagt Gerhard Hudak, „ich will das juristisch geklärt haben.“ Damit reagiert er auf die Aussage von Wiernsheims Bürgermeister Matthias Enz, dass er mit Blick auf die Mobbingaffäre keinen Grund sehe, sich zu entschuldigen. Bevor Hudak endgültig entscheidet, wie er konkret vorgeht, will er sich mit Karlheinz Oehler, Wolfgang Hanisch und Walter Ruppert sowie einem Rechtsbeistand beraten. Die drei Gemeinderäte und der ehemalige Bürgermeister sind seit vergangenem Sommer in eine Streitigkeit mit Matthias Enz und einer Verwaltungsmitarbeiterin verwickelt, in der es um Mobbingvorwürfe geht. Bislang beschränkte sich der Rechtsstreit auf die Mitarbeiterin und die Gegenseite. Nun könnte die Entscheidung fallen, juristisch gegen Matthias Enz vorzugehen.
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