Wiernsheim sucht neuen Förster

Wiernsheim

Nachfolgeregelung nach Abschied von Joachim Hailer soll frühzeitig stehen.

Wiernsheim. Der Wiernsheimer Revierförster Joachim Hailer geht Ende 2023 in den Ruhestand. Seinen Dienst angetreten hat er vor 25 Jahren, wie er berichtete. Seit 1998 kümmert sich die Gemeinde eigenständig um ihre 640 Hektar Waldfläche. Alternativ würde das Landratsamt mit seinen Förstern die Aufgaben übernehmen. Im Gemeinderat stand nun die Entscheidung an, ob sich Wiernsheim wieder einen eigenen Revierförster leisten soll. Die Verwaltungsspitze sprach sich für eine erneute eigene Besetzung aus, wie Hauptamtsleiter Timon Friedel darlegte. Ein großer Vorteil sei, dass der Revierförster zusätzliche Aufgaben übernehme, die sonst anders verteilt werden müssten, zum Beispiel die Biotop- und Bachpflege sowie den Hochwasserschutz. Vorteile ergeben sich aus Sicht der Gemeinde auch beim Holzverkauf, der mit eigenem Förster weiter in eigener Hand durchgeführt werden könnte. Friedel meinte zudem, der Wald gewinne beim Klimaschutz an Bedeutung, auch als Naherholungs- und Freizeitraum, den ein eigener Revierförster kontinuierlich betreuen könne. Die Kosten beliefen sich auf etwa 65000 Euro jährlich bei der „Beförsterung“ durch den Enzkreis, der eigene Revierförster schlage mit etwa 85000 Euro zu Buche. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung der Verwaltung einstimmig, die Stelle wird neu ausgeschrieben.

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