Wiernsheim stimmt doch für Katzenschutz
Wiernsheim
Nach einer Ablehnung im vergangenen Jahr findet sich im Gemeinderat der Plattenwaldgemeinde nun doch eine Mehrheit für eine Verordnung, die eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht vorsieht, um die Population von Katzen einzudämmen.
Werden unkastrierte Katzen in Wiernsheim aufgegriffen, haben die Verwaltung und Tierschützer nun mehr Handlungsoptionen bis hin zur Kastration. Foto: Pixabay
Wiernsheim. „Wir haben das Problem vor vielen Jahren nur mit Hilfe von Ehrenamtlichen, die sich auskennen, in den Griff bekommen“, schilderte Landwirt und Gemeinderat Jörg Blessing am Mittwochabend seine Erfahrung mit größer werdenden Katzenpopulationen. Immer wieder habe man halbwilde Jungkatzen im Stroh gefunden, die sich fast nicht haben einfangen lassen. Mithilfe von Tierschützerinnen habe man die Jungkatzen dann doch anlocken, einfangen und kastrieren können. Aufgrund dieser positiven Erfahrung unterstützte der Landwirt den neuerlichen Vorstoß einer Katzenschutzverordnung: „Wir sollten nicht zu lange warten, um die Ehrenamtlichen nicht zu überfordern.“ Bürgermeister Matthias Enz machte deutlich, dass die Verwaltung sich mittlerweile auch für ein solches Schriftstück ausspreche, das insbesondere Rechtssicherheit für die ehrenamtlichen Tierschützerinnen und Tierschützer bringe.
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