Mobbing: „Vorwürfe zurückgenommen“

Wiernsheim

Wiernsheim. Die Beschuldigten in der sogenannten Wiernsheimer Mobbingaffäre – die Gemeinderäte Gerhard Hudak, Walter Ruppert, stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Hanisch und der frühere Rathauschef Karlheinz Oehler, legen in einer gemeinsamen Stellungnahme das Ende des Streits zu ihren Gunsten nahe. Sie schreiben: „Nach neun langen Monaten und mehrfacher, dringender Aufforderung, hat die Mitarbeiterin der Gemeinde Wiernsheim endlich und endgültig alle Vorwürfe, die sie während der Wiernsheimer Mobbingaffäre zu unseren Lasten erhoben hat, vollumfänglich zurückgenommen.“ In welcher Form das geschehen ist, wird nicht mitgeteilt. Zuletzt war eine öffentlich angesetzte Verhandlung im Rechtsstreit vor dem Landgericht Karlsruhe zwischen Karlheinz Oehler und der Rathausmitarbeiterin kurzfristig abgesetzt worden, weil die Parteien laut Gericht in Vergleichsverhandlungen eingetreten waren. Oehler hatte geklagt, nachdem er, ebenso wie die drei Gemeinderäte, öffentlich durch Bürgermeister Matthias Enz beschuldigt worden war, die Angestellte psychisch unter Druck gesetzt zu haben. In der Erklärung heißt es: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sie damit deutlich zum Ausdruck gebracht hat ihre aktive Rolle in diesem Bubenstück beenden zu wollen. Unsere gemeinsame Hoffnung ist, dass nun auch Herr Enz einsieht, dass er diese Affäre nicht einfach aussitzen kann. Ein entschlossenes Handeln seinerseits ist längst überfällig. Er hat es in der Hand, jetzt den Weg zu einem respektvollen Miteinander für Wiernsheim in der Zukunft zu eröffnen.“ pm/oda

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