Griff ins Ersparte bleibt nicht aus
Wiernsheim
Gemeinde Wiernsheim zapft den Maulbronn-Stromberg-Fonds an.
Wiernsheim. Die Gemeinde muss erneut in den Sparstrumpf greifen: Bei einer Enthaltung haben die Mitglieder des Gemeinderats am Mittwochabend entschieden, Anteile am Maulbronn-Stromberg-Fonds in Höhe von zwei Millionen Euro zu verkaufen. Notwendig wird dies, wie Kämmerer Florian Wessinger ausführte, um eine Finanzierungslücke zu schließen. Denn mit der Zahlung von Gehältern, Darlehenstilgungen und der ersten Rate der Kreisumlage, die alleine rund 1,1 Millionen Euro beträgt, müssen Anfang März hohe Beträge überwiesen werden. Die ersten größeren Einnahmen gehen allerdings erst Ende März und Anfang Mai bei der Gemeinde Wiernsheim ein. Entsprechend muss die Liquidität in den Wochen dazwischen gesichert werden. Die Kommunalaufsicht trage die Entnahme aus dem Fonds mit, heißt es in der Sitzungsvorlage. Schließlich müssten eigene Finanzierungsquellen ausgeschöpft werden, bevor Darlehen aufgenommen werden dürfen. ram
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen