Automaten-Sprenger: Gericht berät über Urteile

Wiernsheim

Große Spannbreite: Von Mord bis Beihilfe reichen die Ansichten von Staatsanwaltschaft sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Wiernsheim/Karlsruhe. Mord oder fahrlässige Tötung? Bandendelikt oder zufällige Gemeinschaftstat? Haft oder freier Fuß? Es sind gleich drei grundlegende Fragen, mit denen sich das Schwurgericht um den Vorsitzenden Richter Fernando Sanchez-Hermosilla bei seiner Urteilsfindung im Prozess gegen die Wiernsheimer Geldautomaten-Sprenger auseinandersetzen muss. Außerdem steht noch ein Antrag von Rechtsanwältin Elisabeth Unger-Schnell im Raum, die unter Umständen ein weiteres Gutachten einfordert, um zu beweisen, dass ihr Mandant – der 30-jährige Fahrer des Fluchtfahrzeugs, der den tödlichen Geisterfahrerunfall auf der A6 verursacht hat – nicht voll schuldfähig ist.

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