Abriegelung der Stadt sorgt für mulmiges Gefühl

Wiernsheim

Als Au-pair in Saragossa: Eine junge Wiernsheimerin berichtet vom Alltag in einem Risikogebiet.

Im Zeichen von Corona: Die Polizei kontrolliert an den Ausfallstraßen. Foto: Müller

Im Zeichen von Corona: Die Polizei kontrolliert an den Ausfallstraßen. Foto: Müller

Wiernsheim/Saragossa. Die spanische Regierung hat erneut einen nationalen Notstand ausgerufen. Trotzdem kann jede Region und jede Stadtverwaltung die konkreten Beschränkungen nach eigenem Bedarf bestimmen. Die Maßnahmen der autonomen Gemeinschaft Aragon, die auf die Stadt Saragossa angewandt werden, sind aber sehr human und noch nicht annähernd mit einem Lockdown vergleichbar, der hier zu Beginn des Jahres herrschte. Viele Au-pairs befürchten einen solchen Lockdown, allerdings sind meine Gasteltern der Überzeugung, dass dieser nicht kommen werde, weil die Wirtschaft keine zweite Zwangspause verkraften könnte. Infolge der Neuerungen wurde eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr festgelegt. Damit einhergehend müssen alle Restaurants um 22 Uhr schließen und dürfen nur auf dem Außenbereich, den sogenannten „Terrazas“ betrieben werden.

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