Trotz Brexit: Großbritannien erlebt Rekord-Zuzug

Politik

Die Zuwanderung einzuschränken, war ein Hauptargument für den Brexit. Über Jahre hat die britische Regierung versprochen, die Zahlen zu senken. Doch neue Daten zeigen: Das Gegenteil ist der Fall.

Rishi Sunak ist Premierminister von Großbritannien. Seine Regierung hatte im März Pläne für neue Gesetze zur Eindämmung der Überquerung des Ärmelkanals als Teil des Gesetzes über illegale Migration vorgestellt.

Rishi Sunak ist Premierminister von Großbritannien. Seine Regierung hatte im März Pläne für neue Gesetze zur Eindämmung der Überquerung des Ärmelkanals als Teil des Gesetzes über illegale Migration vorgestellt.

(Foto: Leon Neal/PA Wire/dpa)

London - Trotz des Brexits hat der Zuzug von Menschen nach Großbritannien im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Damit gerät die konservative Regierung, die versprochen hatte, die Zuwanderung deutlich einzuschränken, zunehmend in Erklärungsnot. Die Zahlen seien "zu hoch", sagte Premierminister Rishi Sunak am Donnerstag. Konservative Hardliner dürften nun noch lauter schärfere Maßnahmen gegen Migranten fordern.

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