Haftstrafe für Anschlag auf Synagoge

Politik

Ein 22-Jähriger wollte die Synagoge im bayerischen Ermreuth brennen sehen. Davon ist das Amtsgericht Bamberg überzeugt. Auch wenn ein Brandanschlag fehlschlug, muss er in Haft.

"Gefestigte judenfeindliche und rechtsextreme Geisteshaltung": Der Beschuldigte (r.) und sein Anwalt.

"Gefestigte judenfeindliche und rechtsextreme Geisteshaltung": Der Beschuldigte (r.) und sein Anwalt.

(Foto: Daniel Vogl/dpa)

Bamberg - Der Versuch schlug fehl. Und doch hat es ein junger Mann aus Franken geschafft, vor allem bei jüdischen Menschen wieder eine Angst zu wecken, die sie lange nicht mehr hatten: Dass Synagogen in Deutschland brennen könnten. Davon zeigte sich Oberstaatsanwalt Andreas Franck überzeugt im Prozess um den versuchten Brandanschlag auf die Synagoge von Ermreuth in Oberfranken.

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