Flucht nach dem Granateneinschlag
Politik
Zehntausende Sudanesinnen und Sudanesen sind seit Ausbruch der Gewalt in ihrem Heimatland nach Ägypten geflohen. Die Flucht ist gefährlich und teuer. Eine Geflüchtete erzählt.
Noon Abdel Bassit ist aus dem Sudan geflohen.
(Foto: / Spanhel)
Vier Tage nachdem die Kämpfe in Karthum begonnen hatten, wachte Noon Abdel Bassit morgens von einem Knall auf. Eine Granate hatte das Haus der Familie getroffen, unweit des Hauptquartiers der sudanesischen Armee. „Überall war Qualm, überall waren Glasscherben“, sagt Noon, 22 Jahre alt, Medizinstudentin, und zeigt Videos auf ihrem Handy. „Das war der Moment, in dem wir wussten: Wir können hier nicht bleiben.“
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