Fischer: Europas Sicherheit dauerhaft durch Russland bedroht
Politik
Auch ein Waffenstillstand in der Ukraine würde die Kriegsparteien nicht zufriedenstellen, so Ex-Außenminister Joschka Fischer. Die neue Devise in Europa müsse langfristig lauten: «Sicherheit vor Russland».
Joschka Fischer war von 1998 bis 2005 Deutschlands Bundesaußenminister.
(Foto: Markus Scholz/dpa)
Berlin - Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sieht Europas Sicherheit dauerhaft durch Russland bedroht - auch wenn im Ukraine-Krieg eines Tages ein Waffenstillstand erreicht wird. "Wenn man über das Ende dieses Krieges nachdenkt, dann muss man realistisch denken", sagte der Grünen-Politiker dem "Tagesspiegel". "Es wird ein schmerzhafter Waffenstillstand werden, der beide Seiten nicht zufriedenstellt. Und der für Europa eine dauerhafte Sicherheitsbedrohung bedeutet."
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