Der Zeitplan fürs Heizungsgesetz wackelt

Politik

Das Gebäudeenergiegesetz gleicht einer heißen Kartoffel, die man sich innerhalb der Koalition skeptisch und bange weiterreicht.

Viele Neubauten in Deutschland verfügen bereits über eine Wärmepumpe.

Viele Neubauten in Deutschland verfügen bereits über eine Wärmepumpe.

(Foto: epd/Ralf Krein)

Es ist zum zentralen Zankapfel der Koalition geworden: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschäftigt die Ampel seit Wochen – und ein Ende des Streits ist nicht abzusehen. Laut dem vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf soll von 2024 an möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das bedeutet faktisch ein Verbot, neue Öl- und Gasheizungen zu installieren. Doch innerhalb der Koalition gibt es viel Kritik an dem Vorhaben. Nun scheint der Zeitplan für das Gesetz zu wackeln.

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