Amnesty: Demonstranten Opfer von "tödlichem Rassismus"
Politik
Bei der Niederschlagung der Proteste in Peru kommen viele Demonstranten ums Leben. Die Menschenrechtsorganisation betont nun: «Fast alle kamen aus armen, indigenen und bäuerlichen Verhältnissen.»
Regierungsgegner protestieren und stellen sich der Polizei.
(Foto: Martin Mejia/AP/dpa)
Lima/London (dpa) - Amnesty International hat den Sicherheitskräften in Peru rassistisch motivierte Gewalt bei der Niederschlagung von Protesten mit Dutzenden Todesopfern vorgeworfen. "Trotz der Bemühungen der Regierung, sie als Terroristen oder Kriminelle darzustellen, waren die Getöteten Demonstranten, Beobachter und Unbeteiligte", betonte die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation, Agnès Callamard, am Donnerstag. "Fast alle kamen aus armen, indigenen und bäuerlichen Verhältnissen, was auf eine rassistische und sozioökonomische Voreingenommenheit bei der Anwendung tödlicher Gewalt hindeutet."
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