Zwei Königinnen im Schicksalsnetz

Pforzheim

Theaterstück, das jetzt am Theater Pforzheim gezeigt wird, vermischt mehrere klassische Themen. In der „Hildensaga“ gibt es im Kampf der Geschlechter keinen Sieger. Das Ensemble überzeugt mit Timing und Spielfreude.

Der rote Faden im Stück ist in diesem Fall ein orangefarbener: Das Seil steht für den Schicksalsfaden und prägt Bühnenbild und Handlung. Foto: Theater Pforzheim

Der rote Faden im Stück ist in diesem Fall ein orangefarbener: Das Seil steht für den Schicksalsfaden und prägt Bühnenbild und Handlung. Foto: Theater Pforzheim

Pforzheim. Der Schicksalsfaden ist durchtrennt. Siegfried, Kriemhild und Giselher tot. Verschwörungen und Verrat fordern ihren Tribut in der Welt der Menschen, in der am Ende selbst Gott Wotan blind umherirrt. Das Bündnis zweier Königinnen hat das System zerstört, das sie unterjochen wollte. Dabei wurde aber neue Gewalt geboren. Doch längst sind nicht alle Kämpfe ausgefochten, und Brünhilds warnende Schlussworte haben auch in unserer Gegenwart wieder Bedeutung: „Dort draußen lauern wölfische Zeiten.“ So endet „Hildensaga. Ein Königinnendrama“. Sascha Meys Inszenierung des Stückes feierte am Freitag am Stadttheater Pforzheim Premiere.

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