Volksverhetzung: Gericht glaubt Läuterung nicht
Pforzheim
Junge Frau für ein Instagram-Video mit einem Holocaust-Leugner zu drei Monaten auf Bewährung verurteilt.
Pforzheim. Wegen Volksverhetzung hat das Amtsgericht Pforzheim eine junge Frau aus dem Enzkreis zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Sie wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die zur Tatzeit 22-Jährige habe am 4. Juli 2025 auf ihrem Instagram-Account ein 15-sekündiges Video geteilt, in dem von einem SS-Mann der Massenmord an den Juden unter dem NS-Regime in Frage gestellt wurde, so lautete die Anklage von Staatsanwalt Maximilian Schneider. Der Inhalt des Videos erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung und stelle eine Leugnung des Holocaust dar.
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