Volksverhetzung: Angeklagter lässt Gericht schmoren

Pforzheim

29-Jähriger erscheint zum wiederholten Mal nicht zur Verhandlung. Richter entscheidet sich gegen eine Einstellung des Verfahrens.

Pforzheim. Wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung sollte sich eigentlich ein 29-Jähriger vor dem Amtsgericht in Pforzheim verantworten. Im Januar 2017 – also vor über sechs Jahren – hatte er laut Anklage über seinen Twitter-Account Sätze wie diesen verbreitet: „Die in Deutschland lebenden Moslems gehören vergast.“ Auf Facebook sei der Mann in ähnlicher Weise aktiv gewesen; auch die Verwendung von Hakenkreuzen und anderen NS-Symbolen wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor.

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