Stilles Gedenken am Platz der Synagoge

Pforzheim

Die Jüdische Gemeinde Pforzheim erinnert heute an die Verbrechen der Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Die Gedenkfeier wird in diesem Jahr Corona-bedingt anders aussehen als sonst, sei aber gerade heutzutage wichtig, so der Vorsitzende Rami Suliman.

Historische Aufnahmen zeugen von der Verwüstung: Zuerst die noch intakte Synagoge im Jahr 1905, dann das Ergebnis der Zerstörung am Beispiel eines zertrümmerten Fensters. Fotos: Sammlung Gebrüder Metz, Otto Kropf

Historische Aufnahmen zeugen von der Verwüstung: Zuerst die noch intakte Synagoge im Jahr 1905, dann das Ergebnis der Zerstörung am Beispiel eines zertrümmerten Fensters. Fotos: Sammlung Gebrüder Metz, Otto Kropf

Pforzheim. Anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November gedenkt auch heute wieder die Jüdische Gemeinde Pforzheim der Opfer der Verbrechen des Nationalsozialismus, die sich zum 82. Mal jähren. Dieses Mal wird die Gedenkfeier in kleinerem Rahmen abgehalten, sind doch größere Feiern angesichts steigender Fallzahlen nicht möglich. In diesem Jahr begehen daher die Jüdische Gemeinde und die Stadt Pforzheim die Gedenkfeier durch das Ablegen von Kränzen beim Mahnmal auf dem „Platz der Synagoge“. Bürgermeister und Vertreter der Schulen schalten sich digital hinzu, Schülerinnen und Schüler haben Beiträge vorbereitet.

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