Selten gespieltes Loewe-Oratorium erklingt

Pforzheim

Pforzheim. Eine Rarität führt der Oratorienchor Pforzheim am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr und am Freitag, 7. April, 16 Uhr, in der Stadtkirche auf. Mit „Das Sühnopfer des neuen Bundes“ erklingt erstmals in der Region das Passionsoratorium von Carl Loewe (1776 bis 1869). In der Nachfolge Bachs und Händels schrieb Loewe ein Oratorium des Aufbruchs: Es sollte sich emotional den Menschen zuwenden und dem gesellschaftlichen und religiösen Umbruch zu Beginn des 19. Jahrhunderts entsprechen. Der Oratorienchor musiziert mit der Jugendkantorei und dem Bachorchester Pforzheim. Die Aufführung wird auf eine Leinwand in den Kirchenraum übertragen. Den Orgelpart übernimmt Kord Michaelis. Als Solisten wirken Mariann Grieshaber (Sopran), Julia Werner (Alt), Dennis Marr (Tenor) und Leonhard Geiger (Bass) mit. Die Leitung hat Heike Hastedt. Karten sind bei Reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.oratorienchor-pforzheim.de erhältlich. pm

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