Mapal: Protest gegen Stellenabbau
Pforzheim
Pforzheim (pm). Wie die IG Metall Pforzheim mitteilt, haben sich am Dienstagmittag rund 250 Beschäftigte zu einer Protestversammlung unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln versammelt, um für eine Zukunft für alle Beschäftigten Gesicht zu zeigen und gegen den Stellenabbau bei Mapal WWS in Pforzheim zu demonstrieren. Das Unternehmen habe, so die IG Metall in einer Mitteilung, Ende Juni 101 Jobs und Bestandteile des Tarifvertrages wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld zur Disposition gestellt. „Wir haben ein Zukunftskonzept vorgelegt, mit dem betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden können. Es beinhaltet eine Arbeitszeitverkürzung, ein Freiwilligenprogramm, einen Zukunftsprozess und ein Qualifizierungsprogramm über das Qualifizierungschancengesetz. Damit haben wir eine klare Vision, mit einer Zukunft für alle Kolleginnen und Kollegen“, sagte Eduard Dokter, der Betriebsratsvorsitzende von Mapal WWS. Liane Papaioannou, die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, setzte die Auseinandersetzung bei Mapal WWS in einen größeren Kontext: „Wir kämpfen für eine Zukunft für jede Kollegin, jeden Kollegen und damit auch für eine Zukunft für die Region. Statt Menschen sollen lieber Stunden entlassen werden. Arbeitszeitverkürzungen retten Arbeitsplätze und schaffen auch eine Perspektive für die Auszubildenden.“
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