Märchenoper mit Sozialkritik

Pforzheim

Dorothea Kirschbaum inszeniert „Hänsel und Gretel“ am Theater Pforzheim und lässt dabei die beiden Protagonisten in einem „Garten-Paradies“ umherirren. Lilian Huynen ist als wandlungsfähige Knusperhexe zu sehen und zu hören.

Cecilia Pastawski (Hänsel; li.) und Elisandra Melián (Gretel). Foto: Theater Pforzheim

Cecilia Pastawski (Hänsel; li.) und Elisandra Melián (Gretel). Foto: Theater Pforzheim

Pforzheim. Der Komponist schrieb über die Ouvertüre seines Werks, sie sei „ein ziemlich ausgedehntes Musikstück geworden, eine Art symphonischer Prolog, den man ein ,Kinderleben‘ betiteln könnte“. Das nahm nun die Regisseurin zum Anlass, beim entsprechenden Orchesterspiel zum Auftakt der Aufführung ihr Inszenierungskonzept in einem stummen Spiel der Akteure vorzustellen. Die Rede ist von der jüngsten Premiere des Theaters Pforzheim: „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.

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