Lyrische Szenen fesseln nur musikalisch

Pforzheim

Carsten Fuhrmann inszeniert Tschaikowskis „Eugen Onegin“ im Theater Pforzheim und folgt dabei nicht den Intentionen des Komponisten. Viele Handlungselemente bleiben etwas unverbunden. Bühnenbild, Textfassung und Video-Ideen wirken gewagt.

Auch der Chor fügt sich nicht in Fuhrmanns Onegin-Inszenierung ein, sondern agiert ohne tiefe Zusammenhänge. Foto: Theater Pforzheim

Auch der Chor fügt sich nicht in Fuhrmanns Onegin-Inszenierung ein, sondern agiert ohne tiefe Zusammenhänge. Foto: Theater Pforzheim

Pforzheim. „Jewgeni Onegin“ heißen die sogenannten lyrischen Szenen von Pjotr I. Tschaikowski, die 1879 im Moskauer Maly-Theater uraufgeführt wurden. Das Szenarium, das auf Alexander Puschkins gleichnamigem Versroman fußt, hatte der Komponist selbst in einer Nacht entworfen. Die Ausarbeitung des von ihm vertonten Librettos überließ er Konstantin Schilowski. Als „Eugen Onegin“ wird das Werk jetzt in deutscher Sprache, mit deutschen Übertiteln, im Theater Pforzheim vorgestellt.

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