Kind in Gefahr: Pilzexpertin greift ein

Pforzheim

Ein zweijähriger Junge wird ins Helios Klinikum eingeliefert, weil er von einem vermutlich giftigen Pilz gegessen hat. Eine ehrenamtlich tätige Sachverständige wird am späten Abend angefordert und hilft mit ihrer Expertise bei der Behandlung des Patienten.

Für das ehrenamtliche Engagement der Pilzsachverständigen Ilse Schopper (li.), die nachts von Michelbach nach Pforzheim gefahren ist, bedankt sich Oberärztin Bergüzar Demirdelen im Namen des Teams der Kinder- und Jugendmedizin mit einem Tankgutschein und einem Thermobecher für weitere nächtliche Einsätze. Foto: Alexandra Jahnke

Für das ehrenamtliche Engagement der Pilzsachverständigen Ilse Schopper (li.), die nachts von Michelbach nach Pforzheim gefahren ist, bedankt sich Oberärztin Bergüzar Demirdelen im Namen des Teams der Kinder- und Jugendmedizin mit einem Tankgutschein und einem Thermobecher für weitere nächtliche Einsätze. Foto: Alexandra Jahnke

Pforzheim. Die ehrenamtliche Pilzsachverständige Ilse Schopper, die in der Region Pilz-Touren anbietet, wird spät abends zu einem Notfall ins Helios Klinikum Pforzheim gerufen – ein zweijähriges Kind mit Pilzvergiftung. Sofort macht sich die Rentnerin im 36 Kilometer entfernten Zaberfeld-Michelbach auf den Weg. „Eine fachkundige Einschätzung ist in solchen Fällen kolossal wichtig“, sagt Bergüzar Demirdelen, Oberärztin der Kinder- und Jugendmedizin. Denn bei Pilzvergiftungen ist schnelles Handeln geboten.

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