Hilfsaktion für ukrainische Heimkinder
Pforzheim
Bündnis sammelt Sach- und Geldspenden und will einen weiteren Hilfstransport auf den Weg bringen. Junge Kriegsopfer hätten durch russische Angriffe ihre Unterkünfte verloren und seien selbst auf der Flucht noch beschossen worden. Nahender Winter verschärft die Not.
Pforzheim/Enzkreis. Spenden im Gesamtwert von einer Million Euro hat das Pforzheimer Bündnis für die Ukraine in den vergangenen Monaten bereits gesammelt und in acht Lkw-Transporten unter anderem Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Bekleidung und Spielwaren in das Kriegsgebiet transportiert. Nun wollen sich die Mitstreiter erneut engagieren, dieses Mal für Heimkinder, die aus der Ost-Ukraine flüchten mussten. Sie sind aktuell in der Stadt Czernowitz im Westen untergekommen, brauchen angesichts des herannahenden Winters aber dringend winterfeste Kleidung, haltbare Lebensmittel und ein paar Süßigkeiten für die Seele, berichtete der Caritas-Direktor und Mitstreiter Frank Johannes Lemke bei einem Termin in Pforzheim. „Es handelt sich um Heimkinder, die im Frühjahr flüchten mussten“, schilderte Lemke die Hintergründe. Russische Angreifer haben ihre Heime komplett zerstört, und selbst auf der Flucht seien die Kinder noch beschossen worden. Drei der Betreuer seien dabei ums Leben gekommen.
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