Drogen, Corona-Angst und ein Schub Paranoia

Pforzheim

Nach räuberischem Ladendiebstahl in Weltuntergangsstimmung ordnet das Gericht eine Unterbringung in der Psychiatrie an

Pforzheim. In einem Anfall von Paranoia, befeuert von Drogen und der Corona-Pandemie, ist der Angeklagte „unschuldig“ zu einer Gefahr für die Allgemeinheit geworden, als er Mitte März auf der Flucht mit einem Einkaufswagen voll unbezahlter Waren aus dem Kaufland ein Messer gegen seine Verfolger gezückt hat. Deshalb wurde er jetzt von der Auswärtigen Großen Strafkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim auf unbestimmte Zeit in eine forensische Psychiatrie eingewiesen.

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