„Die Rhetorik ist manchmal grenzwertig“
Pforzheim
Frank Johannes Lemke, Vorstandsvorsitzender der Caritas Pforzheim und Vorsitzender der Liga der Wohlfahrtsverbände, redet Klartext in der Debatte um die deutlich gestiegenen Kosten im Sozialbereich und mahnt mehr Empathie an.
Frank Johannes Lemke wünscht sich mehr Verständnis für die Situation von Menschen, die auf Assistenzleistungen angewiesen sind. Foto: Fotomoment
Mühlacker/Enzkreis. Landrat Bastian Rosenau schlägt Alarm: Die Sozialausgaben im Enzkreis steigen weiter, den Kommunen werden immer mehr Pflichtaufgaben aufgebürdet. Dem widerspricht Frank Johannes Lemke, Vorstandsvorsitzender der Caritas Pforzheim und Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände, nicht; er setzt in der Debatte aber andere Akzente und hat dabei die Interessen und Rechte seiner Klienten im Blick. Lemke beklagt, dass die Rhetorik in der öffentlichen Auseinandersetzung grenzwertig werde – und klammert dabei auch die Verwaltungsspitze des Landratsamts nicht aus, die zu sehr auf den Kreisrat und die Bürgermeister schiele.
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