Der Alltag in einem verschwundenen Staat

Pforzheim

Pforzheim (pm). Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit zeigt das DDR-Museum Pforzheim Bilder des Fotografen Siegfried Wittenburg, der das Leben in der Zeit der Diktatur kritisch beobachtet, tiefgründig dokumentiert und damit gleichzeitig auf subtile Weise visuell kommentiert hat. „In der Fotografie ist es am schwersten, den Alltag gut darzustellen.“ Diese Worte eines Berufskollegen hatten sich Siegfried Wittenburg zu Beginn seiner fotografischen Laufbahn besonders eingeprägt. Er nahm sie als Herausforderung an und fotografierte das Leben im DDR-Alltag. „Leben in der Utopie – oder der Alltag in einem verschwundenen Staat“ heißt die Schau, die am Sonntag, 27. September, 17 Uhr, im DDR-Museum eröffnet wird. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Interessierte sollten sich mit Namen, Vornamen und Anschrift unter Telefonnummer 07231/72455 oder per E-Mail an v.roemer@t-online.de anmelden. Mund- und Nasenschutz sind bitte mitzubringen. Die Ausstellung wird bis zum 8. November sonntags zwischen 13 und 17 Uhr und unter der Woche für Gruppen nach Anmeldung zu sehen sein.

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