Das große Zittern geht wieder los

Pforzheim

Galeria Kaufhof will 40 von 131 Filialen schließen. In Pforzheim bangen rund 100 Angestellte um ihre Jobs. Sollte es zum Schlimmsten kommen, treffen sie zumindest auf einen guten Arbeitsmarkt.

Galeria Kaufhof ist ein Aushängeschild der Pforzheimer Innenstadt. Der Konzern steckt aber in einer schlimmen Schieflage. Foto: Archiv

Galeria Kaufhof ist ein Aushängeschild der Pforzheimer Innenstadt. Der Konzern steckt aber in einer schlimmen Schieflage. Foto: Archiv

(Foto: Wacker)

Pforzheim. Der Warenhauskonzern Galeria Kaufhof sucht erneut die Rettung in einem Schutzschirmverfahren und will etwa 40 von 131 Filialen schließen, um der endgültigen Insolvenz zu entgehen. Bereits im April 2020 stand Galeria Kaufhof auf der Kippe, die Schließung von 41 der damals 172 Filialen, der Abbau von 4000 Stellen und die Streichung von mehr als zwei Milliarden Euro Schulden sollten einen Neustart ermöglichen. Der ist nicht wirklich geglückt – und jetzt geht auch in Pforzheim wieder das große Zittern los. „Kaufhof gehört zur Pforzheimer Innenstadt“, ließ die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast schon vor zwei Wochen verlauten, als bekannt wurde, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2020/2021 bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro 622 Millionen Euro Verlust gemacht hat. „Im Klartext: Es geht ums Ganze“, hat Mast damals erklärt, offenbar nicht nur mit Blick auf die Arbeitsplätze, sondern auch auf die Bedeutung von Galeria Kaufhof für die Pforzheimer Innenstadt.

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