Aidshilfe sieht hohen Informationsbedarf
Pforzheim
HIV-Erkrankte können gut behandelt werden, aber Betroffene leiden immer noch unter Vorurteilen. In der Region fehlt es auch an Ärzten, die Patienten versorgen. Der Verein Aidshilfe Pforzheim klärt rund um den Welt-Aids-Tag über das Thema auf. Den Auftakt machte eine Lesung.
Chawanna-M. Keil, Claudia Jancura und Caleb Davis von der Beratungsstelle der Aidshilfe Pforzheim (v.li.) wissen, wie wichtig das Thema HIV auch heute noch ist. Deshalb wollen sie die Öffentlichkeit mit gezielten Aktionen weiter sensibilisieren. Foto: Friedrich
Pforzheim. Eigentlich muss man an Aids zumindest in Deutschland nicht mehr sterben. Trotzdem hat die Krankheit im vergangenen Jahr zwei Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis das Leben gekostet, weil das Virus bei ihnen zu spät entdeckt worden sei, bedauert Claudia Jancura, Leiterin der Beratungsstelle der Aidshilfe Pforzheim. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wollen sie und ihre Mitstreiter die Menschen zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember sensibilisieren. Ein weiterer Grund dafür, dass sie mit unterschiedlichen Aktionen an die Öffentlichkeit gehen, ist, dass es in der Gesellschaft noch immer viele Vorurteile in Sachen Aids gibt und den meisten gar nicht bewusst ist, dass Menschen mit HIV heute genauso leben können wie alle anderen.
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